Wer das Stadion des SK Spannberg zum ersten Mal von oben sieht, denkt: ein Fußballplatz wie viele. Wer einmal dabei war, denkt das nicht mehr.
2001 gebaut, eingebettet zwischen Feldern und Ortschaft, fasst die Anlage rund 400 Zuschauer. Keine Flutlichtanlage die man von der Autobahn sieht, keine VIP-Lounge — dafür etwas, das sich in der 1. Klasse Nord nicht erkaufen lässt: Stimmung. Trainer Lukas Eisenecker hat es selbst gesagt: „Wenn du nach einem Sieg zu ihnen rennen kannst — ich steh voll auf Emotionen. Wenn du sowas hast, ist das halt saugeil.“ Das sagt alles über das Verhältnis zwischen Mannschaft und Anhängerschaft in Spannberg.
Wer nach dem Spiel noch bleibt — und das tun viele — wird von der Kantine belohnt. Gutes Essen, kein Kantinen-Standard. Für viele Auswärtsfans ist das längst ein Anreiz für sich.
Diese Woche ist das Stadion Spannberg wieder Schauplatz: Runde 3, Heimspiel gegen SG Hohenau/Hausbrunn. Beide Teams mit offenen Rechnungen. Beide brauchen Punkte. Und die Fans in Spannberg werden dabei sein.