Vier Runden, vier Partien ohne Sieg. Auf dem Papier klingt das nach einer Mannschaft in der Krise. Wer mit Emir Basanovic spricht, merkt schnell: So sieht er das nicht.
„Spielerisch kann ich der Mannschaft eigentlich recht wenig vorwerfen“, sagt der Trainer von SG Hohenau/Hausbrunn. Was ihm Sorgen macht, sind nicht die Leistungen — es sind die Fehler im falschen Moment. Eigenfehler, die zu Gegentoren führen. Kleinigkeiten, die Spiele kippen. „Wir sind immer wieder ebenbürtig gewesen. Die Kleinigkeiten entscheiden.“
Dazu kommt ein mentales Thema, das Basanovic offen anspricht. Die Rückrunde der letzten Saison war schwach — wenige Siege, viel Frust. Wer dann früh ein Gegentor bekommt, denkt vielleicht zu schnell ans Letzte Jahr. „Das ist vielleicht auch eine mentale Geschichte“, sagt er. Aber er ist überzeugt: Das lässt sich lösen.
Gegen Marchegg soll es passieren. Platz 12 gegen Platz 13 — direktes Kellerduell, jeder Punkt hat Gewicht. Basanovic will nicht nur verwalten. „Ich will selber attraktiven, offensiven Fußball spielen. Ich lege den Fokus auf uns — nicht nur auf den Gegner.“
Der erste Sieg ist längst fällig. Basanovic weiß das — und er glaubt daran. „An einem guten Tag von uns können wir jeden schlagen.“
Samstag ist die Gelegenheit.