Neun Punkte aus vier Spielen. Zwei Auswärtssiege bei Spannberg und Haringsee — zwei Gegner, die zu Hause alles andere als einfach zu bespielen sind. ASV Asparn/Zaya hat sich in der Frühphase der Saison klar positioniert: als Nummer zwei hinter Hauskirchen, mit Ambitionen.
Trainer Mario Konrad dämpft die Euphorie trotzdem etwas. „Wir haben in einigen Partien nicht so gespielt, wie wir uns das vorgestellt haben.“ Was ihn trotzdem zufrieden stimmt: Die Punkte kamen trotzdem. „Es zeichnet eine gute Mannschaft aus, dass man Spiele gewinnt, die vom Spielverlauf her nicht gut sind.“
Jetzt kommt Großkrut — zu Hause, aber alles andere als eine Pflichtaufgabe. Konrad kennt den Gegner gut. „Eine unangenehme Mannschaft. Zweikampfstark, robust — und im Frühjahr noch einmal deutlich verbessert, gerade was das Spielerische angeht. Da war ich wirklich überrascht.“ Letztes Jahr verlor Asparn auswärts in Großkrut 1:0. Die Erinnerung sitzt.
Dennoch: Konrad glaubt an seine Mannschaft. Die Defensive hat in vier Spielen ein einziges Gegentor kassiert — und das war ein Eigentor. Vorne hat Asparn in fast jeder Position Spieler, die den Unterschied machen können. „Wir haben offensiv brutale Qualität. Das ist keine Einbahnstraße — wir können das auf viele Schultern verteilen.“
Das Ziel für Samstag ist klar. „Wir gehen in jede Partie für drei Punkte rein. Ein Unentschieden ist bei uns schon irgendwo enttäuschend — die Jungs haben sich selbst den Maßstab gesetzt.“
Der Anspruch ist da. Jetzt muss Asparn liefern.