USV Hauskirchen 1950 war ohne Punktverlust in diese Partie gefahren – SV Bad Pirawarth hat das von der ersten Minute an nicht interessiert. Schon in der 2. Minute traf Manuel Öller zur Führung, und die Weichen waren damit früh gestellt.
Hauskirchen-Sektionsleiter Julian Trötzmüller schilderte die Partie danach klar: Sein Team hatte mehr vom Ball, kam immer wieder bis an den Strafraum heran – aber dort hörte es auf. „Wir sind bis zum 16er gekommen, haben aber nicht abgeschlossen und immer das Falsche gemacht“, so Trötzmüller. Bad Pirawarth dagegen wartete kompakt, schaltete schnell um und war in den Zweikämpfen bissiger. Öller nutzte das in der 39. Minute erneut – 2:0. Trainer Philipp Wildprad hatte seine Mannschaft gezielt auf Hauskirchen eingestellt und die Räume zwischen den Linien als Ziel ausgegeben. Der Plan ging auf.
Marek Ondryas verkürzte noch vor der Pause auf 2:1 – ein abgefälschter Schuss, der die Flugbahn änderte und Torhüter Marhofer keine Chance ließ. Mit dem Anschlusstreffer im Gepäck starteten die Gäste besser in die zweite Hälfte. Trötzmüller sah noch zwei, drei Möglichkeiten auf den Ausgleich, darunter eine, die wegen Abseits abgepfiffen wurde. Aus den Chancen wurde nichts. „Die wenigen Chancen, die wir noch gehabt hätten, hätten wir klüger ausspielen müssen“, sagte Trötzmüller.
Am Ende war die Niederlage für ihn selbstkritisch einzuordnen: „Summa summarum war es einfach von der Bereitschaft her, was wir die letzten Wochen hatten, an dem Tag zu wenig. Sie wollten den Sieg auf jeden Fall mehr als wir. Wir haben damit eine verdiente Niederlage.“ Für Hauskirchen geht es nächste Woche gegen SC Großengersdorf – Trötzmüller war sich nach dem Dämpfer sicher: „Da werden wir ganz anders aufdrehen.“