Pipal trifft per Heber
Wie die erste Halbzeit gelaufen ist, sehen die beiden Trainer unterschiedlich. Asparn-Trainer Mario Konrad sagt, seine Mannschaft hatte einen guten Plan und mehr vom Spiel. Kronberg-Trainer Felix Wallner sagt, Asparn war nur in der Anfangsphase besser. Danach habe Kronberg das Spiel übernommen und öfter aufs Tor geschossen.
In der 40. Minute ging Asparn in Führung. Nach einem Kronberger Freistoß kam der Ball schnell zurück. Alexander Pipal sah, dass der Kronberger Tormann weit vor seinem Tor stand, und hob den Ball aus großer Distanz über ihn ins Netz. Auch Wallner erkannte das an: „Das Gegentor hat der Pipal wirklich klug gemacht.“
Nach dem Seitenwechsel kippt die Partie
Kronberg wechselte zur Pause den Tormann: Müller kam für Hanreiter. Sonst blieb Wallner bei seinem Plan, weil er überzeugt war, dass seine Mannschaft noch zu Chancen kommt. Asparn fand nach der Pause nicht mehr ins Spiel. „Seit der Halbzeit haben wir den Faden komplett verloren“, sagt Konrad. Seine Mannschaft habe nur mehr lange Bälle gespielt und sei körperlich nicht fit gewesen. Als Grund nennt er eine Trainingswoche mit einigen Ausfällen. Auch die Einwechselspieler hätten nichts mehr gedreht.
In der 64. Minute fiel der Ausgleich. Drago Durcevic bekam den Ball von Kevin Steiner, setzte sich gegen zwei Verteidiger durch und traf zum 1:1. Für Wallner war das der entscheidende Moment: „Wichtig war, dass wir das 1:1 in einer Phase gemacht haben, wo du noch weißt, du hast noch Zeit.“ In der 79. Minute kam eine Flanke von links an die zweite Stange, und Ilyas Isildar schob zum 2:1 ein.
Zwei Sichtweisen auf das Ergebnis
Konrad gesteht Kronberg den Sieg zu, sagt aber, dass beide Gegentore aus eigenen Fehlern entstanden sind. „Unterm Strich wäre ein Unentschieden aufgrund der zwei Halbzeiten vielleicht gerecht gewesen.“ Wallner sieht das anders. Asparn habe in der zweiten Halbzeit kaum noch Chancen gehabt, und Kronberg sei am Ende die fittere Mannschaft gewesen.