Am Samstag um 15 Uhr empfängt der SV Aust-Bau Großkrut den USV Hauskirchen 1950. Es ist das erste Pflichtspiel zwischen den beiden Vereinen seit fünf, sechs Jahren. Das letzte ging an Großkrut, in der Saison, in der Hauskirchen abstieg.
Die Ausgangslage könnte unterschiedlicher kaum sein. Großkrut hat zuletzt in Bad Pirawarth ein 0:2 in ein 4:2 verwandelt. „Man merkt in der Mannschaft schon, dass das gut getan hat“, sagt Trainer Peter Schütt. Hauskirchen dagegen ist seit drei Spielen sieglos und hat am vergangenen Wochenende eine 3:0-Führung gegen Haringsee verspielt.
Darüber wurde in Hauskirchen in dieser Woche offen gesprochen, mit der ganzen Mannschaft. „Jeder hat gewusst, dass das zu wenig war“, sagt Sektionsleiter Julian Trötzmüller. In der zweiten Halbzeit sei man nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen und immer einen Schritt zu langsam gewesen. „Das darf uns am Samstag nicht passieren.“
Offen ist, ob Abwehrchef Radim wieder dabei ist. Er hat am Montag mittrainiert, wegen seiner Muskelprobleme fällt die Entscheidung aber womöglich erst beim Aufwärmen.
Für Schütt ist es das erste Duell dieser Art, er freut sich darauf und hofft auf ein Spiel mit guter Energie von beiden Seiten. Trötzmüller kennt die Geschichte des Derbys von den Älteren im Verein: Da war schon immer Feuer drin, beide Seiten hätten immer ein bisschen gegeneinander gestichelt. Abseits des Platzes verstehe man sich gut, im Nachwuchs arbeiten die Vereine sogar zusammen. Aber in den 90 Minuten will keiner verlieren. „Da wird keiner wem was schenken.“
In der Tabelle liegt Hauskirchen mit 16 Punkten auf Rang sechs, Großkrut ist mit 12 Punkten Neunter.