0:1

ASV Asparn/Zaya vs. USV Hauskirchen 1950

Austragungsort

Asparn/Zaya

Datum

15.08.2026

Beginn

19:30

Hauskirchen schlägt den Favoriten

Hauskirchen holt am ersten Spieltag drei Punkte beim Aufsteiger: Ein Kontertor in der 55. Minute nach einem Asparner Fehlpass reichte dem Gast – trotz Feldüberlegenheit der Gastgeber und eines verschossenen Elfmeters.

Asparn begann die Partie als klarer Favorit und übernahm früh das Kommando. Hauskirchen stand tief, ließ kaum etwas zu und blieb nur durch Standards und Einwürfe der Heimelf in Bedrängnis. In der ersten Viertelstunde ließ der Gast die beste eigene Chance liegen: Ein Steckpass auf Zeiner, der allein vor dem Tor stand – sein Abschluss strich knapp am Pfosten vorbei. Asparn wiederum hatte die Möglichkeit zur Führung per Elfmeter, nutzte diese aber nicht. Kurz vor der Pause rettete Hauskirchen-Keeper Berner per Reflex gegen Gstaltner.

In der zweiten Halbzeit drehte sich das Bild: Hauskirchen kam besser aus dem Spiel und nutzte die entstehenden Räume. Das 1:0 fiel in der 55. Minute aus einem Asparner Fehlpass im Spielaufbau. Spielertrainer Stefan Gstaltner schnappte sich den Ball, schickte Florian Schön in die Tiefe – der traf zum entscheidenden Treffer. Ein vermeintliches 2:0 durch Fuchs wurde wegen Abseits zurückgenommen; auf der Gegenseite ließ auch Asparn ein aberkanntes Tor protokollieren. Hauskirchen hatte in der Schlussphase noch zwei, drei weitere Konterchancen, die ungenutzt blieben.

Julian Trötzmüller (Sportlicher Leiter Hauskirchen): „Sie waren spielbestimmend, aber wir haben nichts zugelassen und waren immer wieder gefährlich durch die Konter. Summa summarum war das ein verdienter Sieg durch die Einstellung, was wir an den Tag gebracht haben.“

 

Asparns Spielertrainer Mario Konrad sieht die Niederlage differenzierter: Vier Stammspieler fehlten, darunter ein Innenverteidiger, der bereits nach 15 Minuten verletzt ausschied – dazu ein Spieler, der sich noch im Abschlusstraining verletzte. „Mit einem kleinen Kader ist das schwierig zu kompensieren“, räumt er ein. Den Gegentreffer bezeichnet er als selbstverschuldet: „Es war ein Eigenfehler von unserer Seite – ein schwerer Fehlpass als letzter Mann.“ Ein Unentschieden wäre nach seiner Einschätzung gerechter gewesen, Lob gab es aber für den Gegner: „Respekt vor Hauskirchen. Die haben das sehr gut verteidigt und wirklich alles reingehauen.“

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