Zwei Runden, null Punkte – der USV Gaweinstal startet mit dem Rücken zur Wand in die Partie gegen den SC Großengersdorf. Trainer Mario Brank sucht die Erklärung nicht im System, sondern in den Details: „Die Ergebnisse spiegeln nicht unsere tatsächliche Stärke wider.“ Individualfehler hätten bisher den Unterschied gemacht, der Kader habe mehr drauf. Brank verweist auf die vergangene Saison – da habe man sich aus einer ähnlich schwierigen Lage herausgekämpft. Sein Anspruch für Runde 3: defensiv kompakter, offensiv kreativer. Sonst werden die Abstände nach oben schnell größer.
Auf der anderen Seite reist Patrick Groher mit seinem SC Großengersdorf in einer anderen Gemütslage an. Der zweite Durchgang gegen Schrick habe ihn zufriedengestellt, so der Trainer. Unterschätzen will er Gaweinstal trotzdem nicht: „Die haben zuletzt gegen Haringsee und Großkrut gespielt, die ihren Job gut gemacht haben. Das sagt mir, was da drinsteckt.“ Taktische Überraschungen erwartet Groher keine – aber einen Gegner, der mit dem Rücken zur Wand kämpft. „Wenn wir unseren Plan umsetzen, bin ich zuversichtlich.“
Das Duell steht früh für eine erste Weichenstellung: Gaweinstal muss anschreiben, um den Anschluss nicht zu verlieren. Großengersdorf will beweisen, dass die gute Leistung kein Einzelfall war.