4:3

ATSV W.E.B Auersthal vs. ASV Asparn/Zaya

Austragungsort

Auersthal

Datum

03.10.2026

Beginn

15:30

Auersthal gewinnt das Spektakel, Asparn hadert mit Gelb-Rot

Sieben Tore, zwei Gelb-Rote Karten, 250 Zuschauer: Auersthal gegen Asparn/Zaya war das Spiel der Runde. Auersthal-Trainer Esad Palos sagt dazu: „Für neutrale Zuschauer war es das Beste.“

Asparn wurde diesmal von Co-Trainer Sascha Zapracsny betreut. Die Mannschaft tat sich in den ersten zehn Minuten gegen Auersthals Pressing schwer, kam dann besser ins Spiel und ging durch Alexander Pipal in Führung (35.). Das 1:1 durch Üveys Karabulut (42.) war laut Zapracsny vermeidbar, weil Asparn den Ball nicht aus dem Strafraum brachte.

In Asparn spricht man vor allem über die 55. Minute. Markus Hosp sah Gelb-Rot. Nach Zapracsnys Darstellung beging aber nicht Hosp das Foul, sondern der zur Pause eingewechselte Jan Köppel. Der Schiedsrichter habe den falschen Spieler bestraft. Unabhängig überprüfen lässt sich das nicht. Fünf Minuten später sah auch Auersthals Manuel Sadjadi Gelb-Rot, ab da spielten zehn gegen zehn.

Dazwischen traf Pipal zum 1:2 (58.). Danach drehte Auersthal das Spiel mit drei Toren in zwölf Minuten: Mario Mijic (63.), Ivan Popovic per Freistoß (69.) und Josef Fellner (75.). Zapracsny stellte in der 70. Minute auf Dreierkette um. Pipal verkürzte in der 90. Minute per Freistoß auf 4:3 und traf bei einem weiteren Freistoß doppelt die Latte.

Die Bewertungen gehen weit auseinander. Palos sieht den Unterschied im Willen und im Zusammenhalt seiner Mannschaft. Zapracsny dagegen sagt: „Ein Unentschieden wäre das Mindeste gewesen.“ Der Spielverlauf gibt beiden Lesarten etwas: Asparn führte zweimal, Auersthal drehte das Spiel aber in Gleichzahl.

Palos muss trotz des Siegs umbauen. Sein Stammgoalie ist verletzt und fällt länger aus. Im Spielaufbau war er laut Palos der wichtigste Baustein. Theo Bertl vertritt ihn, und die Mannschaft muss ihren Aufbau anpassen.

Auersthal führt die Tabelle mit 21 Punkten an, nächste Woche kommt Orth. Palos erwartet kein leichtes Spiel: Orth sei kompakt und gut organisiert, habe nicht viele Stars, sei aber gut vorbereitet. Bei Asparn ist Jan Köppel nach sechs bis sieben Wochen Verletzungspause zurück.

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