Schrick erwischte den besseren Start: Pascal Lackner traf in der 11. Minute zur Gästeführung, die bis zur Pause Bestand hatte. SC-Trainer Patrick Groher war mit dem ersten Durchgang klar unzufrieden: „In der ersten Halbzeit waren wir nicht gut im Spiel.“
Nach dem Seitenwechsel das andere Gesicht. Großengersdorf wurde aggressiver, presste früher, und in der 52. Minute war Brian Brem mit einem direkt verwandelten Freistoß zur Stelle. Für Groher war das der Wendepunkt: „Das Freistoßtor war der Dosenöffner.“ In der 87. Minute machte Brem das Spiel dann endgültig: Er gewann ein Eins-gegen-eins im Sechzehner und schlenzte mit dem linken Fuß in die lange Ecke – 2:1 und Heimsieg.
Schrick-Trainer Alexander Bittner sah die Partie deutlich anders. Seine Mannschaft habe vor allem im ersten Durchgang dominiert, sich Chancen erarbeitet, sie aber nicht genutzt: „Wir haben so viele gute Aktionen gehabt und belohnen unsere Chancen nicht.“ Sein Fazit war ernüchtert: „Ein Unentschieden wäre meiner Meinung nach das Richtige gewesen.“
Groher zog das klarere Urteil: „Speziell in der zweiten Halbzeit waren wir aggressiv gegen den Ball, haben sicher gespielt und uns sehr viele Chancen herausgespielt. Ich kann die Mannschaft nur loben.“