Am Samstag um 15 Uhr empfängt der ASV Asparn/Zaya den SC Orth/Donau. Der Fünfte gegen den Zweiten, zwei Punkte trennen die beiden, und beide haben mit plus 17 die beste Tordifferenz der Liga. Orth kommt nach dem 3:2 gegen Tabellenführer Auersthal, Asparn hat sich mit einem 3:0 gegen Großengersdorf nach zwei Niederlagen zurückgemeldet.
Durch Orths Sieg gegen Auersthal ist die Spitze wieder zusammengerückt. „Für uns ist das Ganze wieder interessanter geworden“, sagt Asparn-Trainer Mario Konrad. Drei Punkte fehlen seiner Mannschaft auf den Tabellenführer, mit einem Heimsieg könne man Boden gutmachen. Entschieden werde die Meisterschaft am Samstag aber nicht. Konrad geht in das Spiel mit einem klaren Ziel: gewinnen.
Einen Spannungsabfall nach dem Sieg gegen Auersthal fürchtet Orth-Trainer Markus Geissler nicht. Die Mannschaft freue sich auf das nächste Spitzenspiel. Mit einem Punkt in Asparn hätte Orth aus den Spielen gegen die Spitzenteams das selbst gesteckte Soll von fünf Punkten erreicht. Verzichten muss er dabei auf Lukas Jank, der nach seiner Gelb-Roten Karte gesperrt ist. Für Geissler ein herber Verlust, Experimente plant er trotzdem nicht.
Von Asparn hält Geissler viel. Vier, fünf Spieler dort könne man nicht über 90 Minuten in den Griff bekommen. „Das ist eigentlich keine Mannschaft für die erste Klasse“, sagt er. Orth werde kompakt verteidigen und mit Nadelstichen nach vorne arbeiten. Besonders aufpassen müsse man bei Einwürfen und Standards, weil der eher kleine Platz in Asparn diese Situationen doppelt so gefährlich mache. Ins offene Messer laufen will Geissler nicht: „Die Null muss stehen.“ Den Druck sieht er eher bei Asparn, das mit diesem Kader mehr unter Zugzwang stehe als Orth.
Auch Konrad weiß, was ihn erwartet. Orth habe die wenigsten Gegentore der Liga bekommen, das sei beachtlich. Seine eigene Mannschaft hat zwei Baustellen: In den beiden Niederlagen vor dem Großengersdorf-Spiel kassierte Asparn sechs Gegentore, „zu viel für unseren Anspruch“, sagt Konrad. Gegen Großengersdorf stand die Null wieder, das soll so bleiben. Dazu kommt die Chancenverwertung, die Thema im Training war. Gegen eine Spitzenmannschaft wie Orth könne man sich nicht so viele Fehlschüsse erlauben.
Konrad erwartet ein sehr unterhaltsames Spiel.