1:2

USV Hauskirchen vs. SK Spannberg

Austragungsort

Hauskirchen

Datum

25.09.2026

Beginn

20:00

USV Hauskirchen vergibt Chance um Chance – SK Spannberg gewinnt 2:1

Hauskirchen drückt, Spannberg trifft

Laut Julian Trötzmüller, dem Sportlichen Leiter von Hauskirchen, war seine Mannschaft von der ersten Minute an voll da. Schon in der 3. Minute lief Stefan Zeiner nach einem Zuspiel von Filip Kukucka allein aufs Tor zu. Spannberg-Tormann Maximilian Weiss hielt. Weitere große Chancen folgten, vor allem nach Stanglpässen von beiden Seiten. „Das war eigentlich Einbahnstraßenfußball“, sagt Trötzmüller. Mit der Dreierkette von Spannberg sei Hauskirchen in der ersten Halbzeit gut zurechtgekommen.

In der 17. Minute traf dann Spannberg. Nach einem Konter setzte sich Marcel Jass in einem Getümmel am Hauskirchner Strafraum durch und schoss das 1:0 für die Gäste, laut Trötzmüller „komplett gegen den Spielverlauf“. In der 37. Minute führte ein Ballverlust im eigenen Strafraum zum 0:2. Radim Handl wollte den Ball fast an der Grundlinie ins Zentrum spielen, doch dort nahm ihn Jass auf und traf zum zweiten Mal.

Spannberg-Trainer Lukas Eisenecker sieht die erste Halbzeit ausgeglichener. Es sei ein offenes Spiel gewesen, in dem auch Hauskirchen Glück hatte. Sein Tormann Weiss habe zweimal sehr gut pariert.

Schreckmoment nach einer Stunde

Nach der Pause kam Spannberg besser ins Spiel. Kurz vor der 60. Minute prallten Stefan Zeiner und Tormann Weiss außerhalb des Strafraums zusammen. Beide waren mit vollem Einsatz zum Ball gegangen. Zeiner blieb liegen und wurde mit der Rettung abtransportiert. Laut beiden Vereinen ist er inzwischen wieder zu Hause. Eisenecker betont, dass keine Absicht dahinter war. Weiss habe sich bei Zeiner gemeldet und sich entschuldigt.

Trötzmüller sagt, dass der Schock die Mannschaft kurz aus dem Tritt gebracht hat. Danach kam Hauskirchen aber zurück. Nach einem Eckball nahm Handl den Ball direkt, ein Spannberger klärte auf der Linie. In der 69. Minute spielte Fabian Fuchs Kukucka in die Tiefe. Kukucka umkurvte den herauslaufenden Weiss und schob zum 1:2 ein. Danach drückte Hauskirchen bis zum Schluss, der Ausgleich fiel aber nicht mehr.

Zwei Sichtweisen auf die Schlussphase

Die beiden Seiten bewerten die Schlussphase unterschiedlich. Trötzmüller sieht einen „sehr glücklichen Sieg“ für Spannberg und sagt, Spannberg habe nach der Pause auf eine Viererkette umgestellt. Eisenecker sagt dagegen, er sei die ganze Partie bei der Dreierkette geblieben. In der Halbzeit habe er seiner Mannschaft gesagt: „Wir drehen jetzt nichts um, wir machen so weiter.“ Nach dem 1:2 habe Hauskirchen zwar mehr Ballbesitz gehabt und mehr in der Spannberger Hälfte gespielt, sich aber keine hochkarätige Chance mehr herausgespielt.

Für Trötzmüller war es trotz der Niederlage „die stärkste Leistung in der Saison“. Umso mehr ärgert ihn, dass seine Mannschaft diesmal nicht effizient war. Solche Niederlagen „tun viel mehr weh, als wenn du schlechter bist. Das ärgert das ganze Wochenende.“

Hinweis Bilderrechte:
Unsere Fotos sind unser Handwerk. Die Nutzung ohne schriftliche Genehmigung ist eine Urheberrechtsverletzung – und wird konsequent verfolgt. Wer Bilder verwenden möchte, schreibt uns einfach.