Spannberg bat kurz vor Anpfiff um 20 Minuten Verspätung, weil noch ein Spieler fehlte. Trainer Markus Geissler ließ sich einen Schmäh nicht nehmen: „Dann schießt ihr euch gut ein – und ich kann 20 Minuten früher gehen.“ Er blieb natürlich bis zum Schlusspfiff. Bereut hat er es nicht.
Denn die erste Halbzeit war eindrucksvoll. Sabler brachte Orth in der 13. Minute in Führung, Pokorny legte in der 33. nach, Ederndorfer verwandelte in der 38. Minute einen Elfmeter zum 3:0, und Sabler traf noch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zum 4:0. „Erste Halbzeit war eine sensationelle Halbzeit – da war das auch in der Höhe verdient“, sagte Geissler.
Nach der Pause lief es weniger rund. „Zweite Halbzeit waren wir ein bisschen überheblich, leider“, gestand der Trainer. Spannberg verkürzte in der 67. Minute durch Koprna auf 4:1 – bei dem Tor auch etwas Glück im Spiel: Der Ball sprang von einem Orthner ab und rollte durch die Beine von Torhüter Polainko ins Netz. Die Gäste öffneten sich daraufhin auf der Suche nach mehr. Orth nutzte die Räume und Schneider machte in der 89. Minute mit dem 5:1 endgültig alles klar.
150 Zuschauer sahen einen Nachmittag, der vor allem durch die erste Halbzeit in Erinnerung bleibt.
📷 Fotos: Dieter Kretschmer
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