Früher Rückstand, frühe Reaktion
SC Orth/Donau ging schon in der 4. Minute durch Sabler in Führung. Toth erhöhte in der 17. Minute auf 2:0, Lebis in der 25. Minute auf 3:0. Gaweinstal-Trainer Marco Brank nimmt seine Mannschaft für diese Phase nicht in Schutz: „Die ersten 30 Minuten waren eine Katastrophe.“ Als Gründe nennt er das taktische Verhalten einzelner Spieler und dass manche einen schlechten Tag erwischt hätten.
Brank wollte nicht bis zur Pause warten und wechselte in der 34. Minute doppelt: Alamdari kam für Ehrenhofer, Enne für Poppinger. Mit den Wechseln stellte er darauf um, den Gegner weit vorne anzulaufen. Der Plan ging auf. In der 38. Minute eroberte Gaweinstal den Ball weit in der gegnerischen Hälfte, schaltete schnell um, und Akaslan traf ins lange Eck zum 1:3.
Elfmeter zum 4:1
Nach der Pause stellte Sabler in der 53. Minute per Elfmeter auf 4:1. Der Strafstoß musste laut Brank dreimal ausgeführt werden. Unmittelbar danach sahen Gaweinstals Tormann Ziehfreund und Günay jeweils Gelb wegen Kritik.
Laut Brank war seine Mannschaft danach bis etwa zur 85. Minute „sicher nicht die schlechtere Mannschaft, phasenweise sogar die bessere“. In der Schlussphase trafen Orth aber noch zweimal: Slivka in der 85. Minute, Thaller in der 87. Minute zum 6:1-Endstand.
Brank: „Die erste halbe Stunde hat uns das Spiel gekostet“
Brank bewertet das Spiel zweigeteilt. „Die 50, 55 Minuten muss ich die Mannschaft loben. Aber die erste halbe Stunde hat uns leider in Wahrheit das Spiel gekostet.“ Positiv sieht er, dass seine Mannschaft nach dem 0:3 nicht aufgegeben hat. Die Stimmung nach dem Spiel sei natürlich nicht die beste. Er sei aber froh, dass niemand gern verliert. Im Training unter der Woche passe die Stimmung, „da kann ich keine Vorwürfe machen“.
Von Orth-Trainer Markus Geissler gibt es zu diesem Spiel keine Stimme.