3:2

SK Spannberg vs. SG Hohenau/Hausbrunn II

Austragungsort

Spannberg

Datum

04.09.2026

Beginn

20:00

Pulz schlägt doppelt zu — Spannberg feiert ersten Saisonsieg

Spannbergs erster Sieg der Saison war kein schöner — aber er war da. 3:2 gegen Hausbrunn, mit einem Doppelpack von Pulz als Herzstück und einem Eigentor als Auftakt. Trainer Lukas Eisenecker klang erleichtert: „Gestern hat wieder mal alles gepasst. Gott sei Dank.“

Eigentor eröffnet den Abend

Das 1:0 in der 16. Minute war ein Geschenk. Hausbrunns Rapper lenkte eine Flanke des Spannberger Kapitäns ins eigene Netz. Gäste-Trainer Emir Basanovic benannte den Fehler klar: „Wir doppeln nicht, er kommt zum Flanken — und dann passiert ein Eigentor. Wenn es nicht rennt, bekommt man solche Tore.“ Eisenecker bestätigte nüchtern: „Das erste war Eigentor.“

Alle weiteren Spannberger Treffer kamen über denselben Weg. Eisenecker: „Die Tore sind alle über den linken Flügel — Flanke, Position, Tor. Es hat endlich einmal funktioniert, was wir immer tun.“

Hausbrunn gleicht aus — und verpasst die Führung

Nach der Pause kam Hausbrunn zurück. Dominik Schüller glich in der 57. Minute zum 1:1 aus. Basanovic: „Die ersten zwanzig Minuten nach der Halbzeit haben wir gleich den Ausgleich gemacht — dann hätten wir in Führung gehen müssen.“ Es blieb aber beim Gleichstand, weil die Entschlossenheit fehlte: „Es fehlt uns der letzte Wille vor dem Abschluss. Das war viel zu wenig.“

Pulz macht alles klar — aber dann wird es eng

In der 80. Minute traf Pulz zum 2:1, fünf Minuten später legte er nach — 3:1 (85.). Für Basanovic war die Art und Weise der Gegentore das eigentliche Problem: „Im letzten Drittel wieder falsche Entscheidungen. Beim 2:1 steht der Gegner alleine, 2:1 — das sind Situationen, die dürfen uns nicht passieren.“ Beim 3:1 war es ähnlich: ein hoher Ball, schlecht verteidigt, Gegner steht frei.

Kokorovets machte in der 90. Minute noch 3:2. Ein verschossener Elfmeter für Spannberg irgendwo zwischendurch ließ Eisenecker kurz die Nerven verlieren: „Der Elfmeter ist mir auch am Arsch gegangen, als wir ihn verschossen haben.“ Für die Fans wurde es jedenfalls spannend.

Zwei verschiedene Bilanzen

Eisenecker hatte sich in der Vorbereitung bewusst nicht mit Hausbrunn beschäftigt: „Nein, ich habe gesagt: Wir müssen schauen, was wir können. Der Gegner war außen vor — war egal, wer das jetzt gewesen wäre.“ Sein Spielplan ging auf. Basanovic zog eine unmissverständliche Lehre: „Ich will nicht jede Woche dasselbe sagen. Irgendwo fehlt uns etwas, dass wir das nicht gescheit zu Ende spielen.“

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