Schrick sucht den Knoten – und traut sich was in Haringsee

Verein

1.Klasse Nord NÖ

Datum

24.09.2026

USV Schrick vor dem Auswärtsspiel in Haringsee: Trainer Bitter über Chancenverwertung, Mentalität – und warum er trotzdem Punkte erwartet

Fünf Punkte nach sechs Spielen – und das Gefühl, dass mehr drin gewesen wäre. USV Schrick steckt in einer Situation, die Trainer Alexander Bitter klar benennt: „Zu 80 Prozent liegt es an der Chancenverwertung. Wir müssen cooler vor dem Tor sein.“

Dass es nicht an der fußballerischen Qualität liegt, davon ist Bitter überzeugt. Die Frage, ob das Problem mentaler Natur sei, lässt er offen – aber er schließt es nicht aus. „Im Training machen sie es eigentlich ganz gut. Im Spiel nicht. Kann sein, dass sie dem Druck in einem Bewerbsspiel nicht standhalten.“ Seine Antwort darauf ist klar: Klartext reden, aber die Stimmung nicht kippen lassen. „Ich muss den Leuten ins Gewissen reden – aber Fußball soll auch Spaß machen. Sonst verliert man die Mannschaft.“

Am Wochenende wartet das Auswärtsspiel beim SV GG Haringsee – einem Team, das zuletzt mit einem 6:0 aufhorchen ließ. Bitter hat bereits Informationen über den Gegner eingeholt und spricht intern mit der Mannschaft. Seine Einschätzung: „Haringsee ist nochmal eine Schippe schwieriger als Spannberg, vor allem im Zweikampfverhalten.“ Schrick gehe als klarer Außenseiter rein – aber ohne Kapitulation: „Wir müssen die Zweikämpfe gewinnen, ruhig Fußball spielen und schnell umschalten. Dann bin ich überzeugt, dass wir Punkte mitnehmen können.“

Und wann dreht sich das Blatt? Bitters Antwort ist einfach: „Wenn du aus den ersten zwei Chancen gleich zwei Tore machst.“ Und dann, fast nebenbei: „Irgendwann einmal wird der Knoten platzen.“

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